Akupunktur

Ziel der Akupunktur ist es, Störungen im Energiefluss über einen gezielten Eingriff in den Energiehaushalt des Menschen zu beseitigen. Die Akupunktur beruht auf der grundlegenden Erkenntnis, dass Gesundheit die Folge eines kräftigen und ausbalancierten Energieflusses ist.

Energie fließt überall im menschlichen Körper, insbesondere in den Energieleitbahnen („Meridianen“) und wird darüber hinaus auch in den inneren Organen und Geweben gespeichert. Der Zugang findet hierbei über die Meridiane bzw. über die auf ihnen liegenden Akupunkturpunkte statt. Sie bilden ein komplexes Netzwerk, das nicht nur die Körperfunktionen miteinander verbindet, sondern auch Geist und Emotionen mit dem Körper vernetzt.

Die klassische Akupunktur setzt auf eine individuelle Diagnose, diese enthält neben einem ausführlichen Erstgespräch die traditionelle Puls- und Zungendiagnose. Grundlegend für die optimale Behandlung ist ein tief greifendes Verständnis des energetischen Systems und seiner Störungen.

Deshalb gibt es keine Standardlösungen, sondern eine nach sehr individuellen Gesichtspunkten festgelegte Therapie und den entsprechenden Akupunkturpunkten. Die Wirkung von Akupunktur ist mittlerweile für eine Vielzahl von Indikationen in schulmedizinischen Studien nachgewiesen.

Bei welchen Krankheiten hilft Akupunktur?

Die Weltgesundheitsorganisation (WHO) hat eine Indikationenliste
für Akupunktur erstellt, die Krankheiten der Atmungsorgane,
Augenkrankheiten, Erkrankungen des Verdauungstraktes und des
Bewegungsapparates enthält.

Akupunktur gilt als besonders wirksam bei Kopfschmerzen,
Migräne, Kreuzbeinschmerzen, sowie gegen rheumatischen
Krankheiten und bei allergischen Syndrome, Trigeminusneuralgie,
Schulter-Arm Syndrom, psychosomatische Krankheiten und der
Gynäkologie bei klimakterischen Beschwerden,
Menstruationsstörungen und anderem.
Auch in der Behandlung von Suchtkrankheiten ist Akupunktur von
Bedeutung.

Weitere Therapieverfahren